Im Trauerfall – Schritt für Schritt begleitet

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen für die ersten Stunden und Tage nach dem Verlust eines geliebten Menschen

Nehmen Sie Kontakt auf

Ein Sterbefall ist eingetreten – was ist direkt danach zu veranlassen?

Direkt nach dem Todesfall

Zuerst muss ein Totenschein ausgestellt werden. Ist jemand zu Hause gestorben, müssen Angehörige oder Mitbewohner einen Arzt verständigen, der den Totenschein ausstellt. Das kann im Idealfall die Hausärztin oder der Hausarzt sein, aber auch der ärztliche Notdienst. Im Krankenhaus, Wohn- oder Pflegeheim kümmert sich die Verwaltung darum.

 

Angehörige benachrichtigen

Weitere Angehörige und Freunde möchten vielleicht von der oder dem Verstorbenen Abschied nehmen. Sie sollten frühzeitig verständigt werden. Die Organisation der ersten Tage muss außerdem nicht auf den Schultern einer einzelnen Person liegen, sondern kann von weiteren Angehörigen und Freunden gleichermaßen übernommen oder zumindest mitgetragen werden.

Dokumente, die Sie bereitlegen können

Grundsätzlich benötigt werden:

  • Personalausweis oder Reisepass der verstorbenen Person
  • Todesbescheinigung / Leichenschauschein (vom Arzt)

Je nach Familienstand:

  • Ledig: Geburtsurkunde
  • Verheiratet: Heiratsurkunde oder Auszug aus dem Familienbuch
  • Verwitwet: Heiratsurkunde + Sterbeurkunde des verstorbenen Ehepartners
  • Geschieden: Heiratsurkunde + rechtskräftiges Scheidungsurteil

 Wichtig: Setzen Sie sich nicht unter Druck, wenn etwas fehlt, unklar ist, oder z. B. ein benötigtes Dokument für den Familienstandnachweis nicht vorliegt. Auch hier helfen wir Ihnen selbstverständlich gerne weiter.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Sprechen Sie uns an, damit wir die Überführung der verstorbenen Person in die Wege leiten, und gemeinsam alles Organisatorische rund um die Beerdigung besprechen können.

Alle Kontaktinfos

Bestattungsarten

Der Tod betrifft alle Menschen. Manchmal kommt er sehr plötzlich, manchmal kündigt er sich lange an. Aber niemals kommt der Tod gelegen. Wenn es passiert, ist es gut, Vorkehrungen getroffen zu haben, um die Hinterbliebenen in ihrer Trauer zu entlasten. Vielleicht gibt es auch keine Hinterbliebenen mehr, dann bietet sich eine Bestattungsvorsorge umso mehr an. Generell besteht die Wahl zwischen Erd- und Feuerbestattung.

Erdbestattung

Erdbestattung

Die Erdbestattung schafft einen Ort, an dem Verbindung spürbar bleibt. Für viele Menschen fühlt sich dieser Weg des Abschieds besonders vertraut an – der Gedanke, einen geliebten Menschen in die Erde zu geben, verbindet Nähe und Dankbarkeit. Ist die Entscheidung für die Erdbestattung gefallen, stellt sich die Frage nach den Grabarten. Je nach Friedhof gibt es unterschiedliche Kategorien von Gräbern, zum Beispiel das klassische Grab, bei dem die Angehörigen für die Grabgestaltung und die spätere Grabpflege zuständig sind, oder ein Rasengrab, bei dem keine spätere Pflege nötig ist, da diese durch den jeweiligen Friedhofsträger gegeben ist. Grundsätzlich unterscheidet man aber immer zwischen Reihengrab und Wahlgrab. Reihengräber sind Einzelgräber, die nach der Ruhezeit nicht verlängert werden können, während Wahlgräber auch als Familiengräber genutzt werden können. Wer also neben seinen Lieben beerdigt werden möchte, sollte dies bedenken.

Feuerbestattung

Feuerbestattung

Das Einäschern von Verstorbenen ist in vielen Kulturen eine alte Tradition. Die Bestattungsart der Feuerbestattung ist aber auch die Grundlage für neue Bestattungsformen. Grundsätzlich unterscheiden sich die Grabarten auf den Friedhöfen nicht von denen einer Erdbeisetzung. Jedoch besteht bei einer Urne auch die Möglichkeit diese in einem Kolumbarium (Urnenwand, falls verfügbar) oder in der Natur beizusetzen.

Waldbestattung

Waldbestattung

Oft sind Menschen überrascht, wenn sie erfahren, dass eine Baumbestattung möglich ist. Tatsächlich wissen viele nicht, dass es die Option der Waldbestattung überhaupt gibt. Die Idee dahinter ist so einfach wie schön: Der Verstorbene wird wieder zum Teil der ursprünglichen Natur, aus der wir alle entstanden sind. Für die stilvolle Umsetzung und Gestaltung einer solchen Beisetzung stehen wir Ihnen natürlich mit Rat und Tat zur Seite. Sprechen Sie uns einfach darauf an.

Seebestattung

Seebestattung

Bei einer Seebestattung wird die Asche des Verstorbenen dem Meer übergeben. Das war früher nur dann möglich, wenn ein besonderer persönlicher oder beruflicher Bezug zur Seefahrt gegeben war. Doch inzwischen kann sich jeder auf diese Weise bestatten lassen. Der Bestattungsort ist dabei ebenfalls frei wählbar – ob z. B. Mittelmeer oder Ostsee liegt allein beim Verstorbenen bzw. den Hinterbliebenen. Die Asche wird hierbei in eine wasserlösliche Urne gefüllt und von einem Schiff aus auf hoher See beigesetzt. Angehörige können an der Zeremonie teilnehmen und den Moment des Loslassens bewusst begleiten.

Alternative Bestattungsformen

Alternative Bestattungsformen

Ob z. B. als Baum im eigenen Garten, oder als Erinnerungsdiamant, sprechen Sie uns gerne dazu an – wir beraten Sie ausführlich.

Alles zur weiteren Organisation: Das A–Z

Welche Dinge bleiben bei den Angehörigen?

Wir machen vieles für Sie möglich, jedoch bleiben manche Aufgaben bei den Angehörigen:

Wir helfen aber gerne, wenn Sie trotzdem Fragen haben.

  • Angehörige und Freunde informieren
  • Haustiere versorgen (falls vorhanden)
  • Blumen / Pflanzen in der Wohnung versorgen
  • Lebensmittel und andere verderbliche Dinge nicht vergessen
  • Haus / Wohnung sichern (Wasser, Gas, Heizung, Fenster etc.)
  • Adressen für Trauerbriefe zusammenstellen
  • Erbschein beantragen / Testament eröffnen lassen (ggf. Notar)
  • Wohnung kündigen
  • Auto abmelden und dazugehörige Versicherungen kündigen
  • Post umbestellen
  • Daueraufträge aktualisieren
  • ggf. Rechtsanwalt, Steuerberater oder Kreditgeber informieren

Sprechen Sie uns an – jederzeit, auch nachts und am Wochenende.

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